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| Arbeiten auf Gran Canaria Kanaren Spanien |
In der Regel wird Fachpersonal für die Urlaubs- und Hotelanlagen sowie Service- und Reinigungspersonal für die Gastronomie gesucht. Für die einfachen Jobs als Spülhilfe oder Zimmermädchen sind kaum Qualifikationen nötig. Hier wird auch nicht soviel wert auf Sprachkenntnisse gelegt. Kellner und Bedienungs-Personal sollten allerdings mindestens über spanische Grundkenntnisse verfügen. Auch Englisch sollte für einen normalen Dialog ausreichend sein. Für Jobs im Verwaltungsbereich eines Hotels oder einer Clubanlage sind selbstverständlich andere Voraussetzungen zu erfüllen. So sollte ein Koch gut in Englisch kommunizieren können und auch alle Küchenspezifischen Fachbegriffe und Anweisungen in Spanisch beherrschen. Auch für die Arbeit an der Rezeption sind Sprachkenntnisse unumgänglich. Das gleiche gilt für die Hotelverwaltung und Organisation. Wer hier unterkommen will, der muss neben sehr guten Sprachkenntnissen auch eine entsprechende Ausbildung mitbringen.
Ist der Traumjob gefunden, benötigt man zunächst eine Steuernummer N.I.F (Número de Identificación Fiscal). Die ist wichtige, da auch auf den Kanarischen Inseln Einkommenssteuer gezahlt werden muss. Die Steuernummer erhält man bei der Ausländerstelle des zuständigen Polizeikommissariats. Die Krankenversicherung ist staatlich geregelt. |
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| Die größte Herausforderung Gran Canaria Langzeiturlaub |
| Die größte Herausforderung stellt sicherlich die Wohnungssuche da. Häuser und Wohnungen sind auf Gran Canaria rar und zudem noch sehr teuer. Das gilt gerade für die Touristengebiete. Eine kleine Mietwohnung an der Playa del Inglés kann gut und gerne 600 Euro kosten. Ein Haus ist ab 1000 Euro aufwärts zu mieten. Ohne Glück oder guten Beziehungen geht hier oft gar nichts. Wesentlich günstiger sind die Wohnungen und Häuser nordöstlich der Touristengebiete von Maspalomas und Playa del Inglés zu mieten, in den Gebieten in und um Vecindario oder Arinaga. Allerdings sollte man bedenken, dass man unter Umständen einen eigenen PKW benötigt um zum Arbeitsort zu gelangen. Es verkehren zwar Busse auf der Insel, aber der Öffentliche Personennahverkehr ist bei weitem nicht so gut erschlossen wie in Deutschland. |
| Wer nach Gran Canaria auswandern will |
| Wer nach Gran Canaria auswandern will, der sollte entweder über genügend Startkapital verfügen oder eine gehörige Portion Idealismus mitbringen. Zwar hat man das Meer und den Sonnenschein vor der Türe, doch wer nur als Kellner oder im Service arbeitet, der wird schnell finanziell an seine Grenzen stoßen. Bedienungspersonal verdient durchschnittlich um die 1000 Euro, dass ist im Vergleich zu den Mieten kaum tragbar. |
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| Arbeiten auf Gran Canaria ist für viele pures Lebensglück. Tagsüber Arbeiten und abends oder am Wochenende am Strand liegen - was gibt es Schöneres? Damit man jedoch mit Erfolg starten kann, sollte man vorab einiges wissen. Die meisten versuchen Jobs in der Touristikbranche zu finden. Da momentan auch auf Gran Canaria Krise herrscht, ist dies nicht so leicht. Ebenso ist das Lohnniveau gerade in diesem Sektor nicht das Beste. (Stand 01/2010) Besonders wichtig ist es, sich nicht nur auf Deutsch verständigen zu können. Englische und vor allem spanische Grundkenntnisse sollten auf jeden Fall vorhanden sein! Wer sich für einen Job im Büro oder bei der Verwaltung bewirbt, sollte mit perfekten Spanischkenntnissen überzeugen. Zum Verdienst lässt sich sagen, dass das Durchschnittseinkommen niedriger ausfällt als in Deutschland. Bei einem Büro- oder Kellnerjob verdient man durchschnittlich um die 900 Euro. Man muss hier in der Regel für weniger Geld, mehr arbeiten. Das Thema Arbeitsgenehmigung ist nur bedingt wichtig. Wer aus dem EU-Raum kommt, braucht keine Arbeitsgenehmigung. Wichtig ist hier nur eine Steuernummer, die beim zuständigen Polizeikommissariat oder der Ausländerstelle erhältlich ist. Zudem sollte man stets einen Arbeitsvertrag abschließen und diesen (besonders wenn die eigenen Sprachkenntnisse nicht 100 % sind) von einer weiteren Person durchlesen lassen, um später böse Überraschungen zu vermeiden. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Steuern. Wer arbeitet, muss ab einer gewissen Einkommenshöhe eine Steuererklärung abgeben (auch hier sind perfekte Spanischkenntnisse notwendig; ggf. kann hier auch ein deutschsprachiger Steuerberater aufgesucht werden). Arbeiten auf Gran Canaria kann man jedoch auch auf selbständiger Basis, z.B. indem man ein eigenes Geschäft oder Bistro eröffnet oder von jemandem übernimmt (Traspaso). Hier ist ebenfalls dringend anzuraten, sich von einem Steuerberater unterstützen und beraten zu lassen. Im Allgemeinen lässt sich aber sagen, dass man (mit sprachlichen Kenntnissen) gute Möglichkeiten hat, auf Gran Canaria zu arbeiten. Besonders in Bistros, Kneipen oder Restaurants wird immer wieder neues Personal gesucht, genauso brauchen auch die vielen Hotels Unterstützung z.B. bei der Reinigung der Zimmer. Wer sich selbständig machen möchte, sollte sich früh genug auf Gran Canaria umschauen, was bisher alles angeboten wird und wo es möglicherweise noch Marktlücken gibt. Vorbereitung ist alles und sich z.B. schon einmal im Urlaub bei Unternehmen nach freien Stellen zu erkundigen und ggf. auch Bewerbungsunterlagen dort zu lassen, kann schnelle Jobs liefern |
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