Mit der Sporternährung (Sportlerernährung) befassen sich wissenschaftlich die Ernährungswissenschaft, die Sportmedizin und die Sportwissenschaft. Darüber hinaus existieren zahlreiche empirisch entwickelte Ratschläge und Empfehlung von Sportlern, Trainern und Ernährungsberatern, sowie anderen Personengruppen.
Die Verbesserung der Trainings- und Wettkampfleistungen des Sportlers, sowie die Unterstützung der Regeneration nach der Belastung, sind die wesentlichen Ziele der Sporternährung. Sie soll dabei individuell auf den aktuellen Bedarf des jeweiligen Sportlers bezüglich des Energiegehaltes und der Energiezusammensetzung (kurz- und langkettige Kohlenhydrate, Fette, Eiweiß), des Gehaltes an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, der Flüssigkeitsbilanz und des Gehaltes an Ballaststoffen, zusammengestellt sein. Dabei sollen die Phasen, in denen sich der Sportler befindet (Trainings- und Aufbauphase, Vorwettkampfphase, Wettkampftag, Regenerationsphase), die Art der sportlichen Belastung (Ausdauersport, Ausdauersport mit hohem Krafteinsatz, Kampfsport, Spielsport, Schnellkraft-Sportarten), sowie das Alter des Sportlers (Sport im Kindes- und Erwachsenenalter, Seniorensport) Berücksichtigung finden.
Von der erlaubten leistungssteigernden Sporternährung abzugrenzen sind nicht-erlaubte Maßnahmen zur Leistungssteigerung. |
Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel, die die (allgemeine) Ernährung ergänzen, aber auf keinen Fall ersetzen. Aus wissenschaftlicher Sicht können sie im Bereich zwischen Arzneimitteln und Lebensmitteln angesiedelt werden.
Demnach werden sie nicht primär zur Energieversorgung herangezogen sondern sind vielmehr Konzentrate von Nährstoffen oder anderen Stoffen mit ernährungsspezifischer oder physiologischer Wirkung. Darüber hinaus werden Nahrungsergänzungsmittel nur in dosierter Form (Kapseln, Pastillen, Tabletten, Pillen, Brausetabletten) sowie abgemessenenen kleinen Mengen in den Verkehr gebracht. Hauptsächlich enthalten Nahrungsergänzungsmittel Vitamine, Mineralien und Antioxidantien, die vom Körper aufgenommen und im Anschluss verarbeitet werden. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass bei einer vollwertigen Ernährung, ohne krankheitsbedingten Mangel an Nährstoffen die Verwendung von Nahrungsergänzungsmittel unnötig sind. |